09.11.2022
Bobsport

Bobmannschaft weiter erfolgreich

Der erfolgreiche Auftakt der Eintracht-Bobsportler:innen geht weiter. Bei der Deutschen Meisterschaft der Männer im Viererbob und der Frauen im Zweierbob konnten die Adlerträger:innen erneut überzeugen.

Nachdem bei der Deutschen Meisterschaft im Zweierbob Issam Ammour sich im Bob von Hans-Peter Hannighofer die Goldmedaille schnappen konnte, holte sich bei den Rennen im Viererbob ein anderer Adlerträger das begehrte Edelmetall. Mit Christoph Hafer (startet für den SC Bad Feilnbach) konnte sich erstmals ein Pilot aus der Eintracht-Mannschaft einen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften holen. Am vergangenen Wochenende hatte es bei Hafer im Zweierbob noch "nur" für Bronze gereicht, nach der gestrigen Siegerehrung durfte er sich dann Gold um den Hals hängen.

"Mit dem Ergebnis von Christoph sind wir hochzufrieden. Es war ein echt spannendes und knappes Rennen, aber am Ende konnte sich Christoph verdient durchsetzen", sagt Trainer Tim Restle über die Leistung seines Top-Athleten. 

Maureen Zimmer holt Silber

Die Deutsche Meisterschaft der Frauen im Zweierbob fand ebenfalls am gestrigen Mittwoch statt. Mit dabei: Maureen Zimmer (startet für den BSC Sachsen Oberbärenburg). Sie startete als erste Adlerträgerin bei einem offiziellen Deutschen Meisterschaftsrennen der Frauen. Gemeinsam mit ihrer Anschieberin Neele Schuten vom TV Gladbeck holte Maureen Zimmer eine Gesamtzeit von 1:56,48 Minuten, was an diesem Wettkampftag zum zweiten Platz reichte.

Auch Trainer Tim Restle ist nach dem Wettkampf begeistert von der Leistung der Adlerträgerin: „Maureen hat ein sehr gutes Rennen abgeliefert. Der erste Durchgang war super, im zweiten hatte sie dann leider ein paar kleinere Fehler drin, das liegt aber an der mangelnden Erfahrung auf der Strecke. Insgesamt war das wirklich eine Superleistung.“

Für Issam Ammour, der gemeinsam mit Hans-Peter Hannighofer Deutscher Meister im Zweierbob wurde, reichte es bei dem Wettkampf im Viererbob nicht ganz fürs Treppchen. Der Viererbob von Ammour und Hannighofer landete auf dem vierten Platz und verpasste mit einer Zeit von 1:49,54 Minuten das Siegertreppchen nur um 62 Hundertstelsekunden.