Die Olympischen Winterspiele werfen bereits ihre Schatten voraus, für aufstrebende Talente steht im Bobsport zunächst jedoch ein anderes Highlight an: In den kommenden Tagen steigen in St. Moritz die Weltmeisterschaften der Junior:innen, die parallel zu den letzten Europacup-Rennen der Saison ausgetragen werden. Im Teilnehmerfeld befinden sich auch Lena Brunnhübner und Mira Baus, die auf der besonderen Natureisbahn im Engadin auf Medaillenjagd gehen werden.
Brunnhübner in der Favoritenrolle
Allen voran Lena Brunnhübner im Schlitten von Charlotte Candrix darf sich in der Schweiz Medaillenchancen ausrechnen. Schon mehrfach gewann die 24-Jährige gemeinsam mit ihrer Pilotin in dieser Saison Gold und krönte sich sogar zur Junioren-Europameisterin.
Für diese herausragenden Leistungen wurde die Adlerträgerin erst am vergangenen Wochenende belohnt und reiste als Ersatzanschieberin zum Weltcup-Finale nach Altenberg. Dort blieb die Sportsoldatin zwar ohne Einsatz, dennoch gelang ihr damit ein weiterer Schritt in Richtung Weltklasse. Als nächstes soll nun Edelmetall bei der WM folgen.
Baus im Schlitten von Kemp
Bei Mira Baus sehen die Voraussetzungen derweil anders aus. Die talentierte Anschieberin verpasste den Saisonstart gesundheitsbedingt und absolvierte erst letzte Woche ihren ersten Einsatz in diesem Bobjahr. An der Seite von Debütantin Jill Kemp sorgte die 21-Jährige für starke Startzeiten, am Ende landete das Duo in ihrem ersten gemeinsamen Rennen auf Rang neun. Bei der Junioren-WM wollen die Beiden nun erneut zusammen antreten.


