19.01.2026
Bobsport

Sieg beim Weltcupfinale

Beim Weltcupfinale in Altenberg lieferte Team Ammour ein weiteres Mal ab und beendet die Saison mit zwei Podestplätzen. Im Europacup fuhr derweil Maximilian Illmann auf das Podest.

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Bobsportlern der Eintracht, sowohl im Welt- als auch im Europacup gab es Edelmetall zu bejubeln. In Innsbruck gingen zunächst Pilot Maximilian Illmann sowie Anschieberin Mira Baus an den Start, bevor die beiden Brüder Adam und Issam Ammour sowie Joshua Tasche beim Weltcup-Finale auf Medaillenjagd gingen.

Zwei Mal auf dem Podest

Mit Spannung blickte die Bobwelt am Wochenende nach Altenberg, wo die letzten Weltcup-Wettkämpfe der Saison ausgetragen wurden. Pilot Adam Ammour präsentierte sich dabei abermals in Topform und konnte im SachsenEnergie-Eiskanal glänzen. Trotz nicht optimaler Startzeiten im kleinen Schlitten fuhr der 24-Jährige ein starkes Rennen, machte in der Bahn einiges gut und landete gemeinsam mit seinem Anschieber Benedikt Hertel auf dem zweiten Platz. Ein tolles Ergebnis, das in der Gesamtwertung einen starken dritten Rang bedeutete.

Im Viererbob kam es dann noch besser. Erst am vergangenen Wochenende gewann Team Ammour zum ersten Mal überhaupt Gold im großen Schlitten, nur eine Woche später fuhr die Mannschaft um Adam und Issam Ammour sowie Joshua Tasche und Alexander Schaller erneut um den Sieg mit. Mit Position drei nach dem ersten Lauf sah es zunächst noch nicht nach einem Sieg aus. Im zweiten Durchgang folgte dann die Aufholjagd, Team Ammour machte einen überragenden Job und schob sich mit nur 0.02 Sekunden Vorsprung auf den ersten Rang. Damit sicherte sich Adam Ammour sowohl im Viererbob als auch in der kombinierten Rechnung den dritten Platz in der Gesamtwertung und feierte einen gelungenen Weltcup-Abschluss.

Es macht einfach Spaß, zuzuschauen.

Tim Restle, Trainer

„Der emotionale Höhepunkt des Wochenendes war natürlich der Sieg im Viererbob“, zeigt sich Trainer Tim Restle voller Freude über die Goldmedaille. „Es war eine sensationelle zweite Fahrt von Adam und auch die Startzeiten haben gepasst. Das Team hat sich gefunden und der Flow in der Mannschaft ist richtig zu spüren. Es macht einfach Spaß, zuzuschauen. Schöner hätte der Abschluss nicht sein können!“

Darüber hinaus war auch Lena Brunnhübner nach Altenberg gereist. Die Anschieberin hatte im Laufe der Saison mit starken Leistungen im Europacup auf sich aufmerksam gemacht und wurde nun als Ersatz-Anschieberin im Weltcup eingesetzt. Damit gelang der Eintrachtlerin der nächste Schritt in Richtung Weltcup.

Doppeltes Gold für Illmann

Im Europacup setzte indessen Maximilian Illmann seine medaillenreiche Saison fort und war im Zweier erneut nicht zu bezwingen. Sowohl an der Seite von Lukas Koller als auch zusammen mit Henrik Proske dominierte der Pilot in Innsbruck und fuhr gleich zwei Mal zu Gold.

Die Wettkämpfe im Viererbob verliefen hingegen weniger erfolgreich. Am Samstagmorgen belegte Team Illmann noch den dritten Platz und gewann Bronze, am Sonntag stand dann nur der siebte Rang zu Buche. Mit einem dritten Platz sowie zwei Siegen kann der 27-Jährige dennoch mit einem guten Gefühl nach Frankfurt zurückkehren.

Es war im Zweier eine überragende Saison.

Tim Restle, Trainer

„Die beiden Siege im Zweier waren super“, ist Tim Restle voll des Lobes für seinen Piloten. „Die Startzeiten waren erstaunlich gut. Das hat mich überrascht, weil Max zwischen den Jahren noch richtig krank war. Für ihn waren es zudem die letzten Rennen der Saison. Da nochmal zwei solche Zweier-Performances hinzulegen war richtig stark. Es war im Zweier eine überragende Saison und auch im Vierer geht es in die richtige Richtung. Für nächstes Jahr ist er in einer sehr guten Position.“

Besonders war das Wochenende zudem für Mira Baus. Die Anschieberin verpasste den Saisonstart noch gesundheitsbedingt, in Innsbruck feierte die vielversprechende Adlerträgerin nun ihren ersten Einsatz in diesem Bobjahr. Im Schlitten von Jill Kemp zeigte Mira Baus am Start eine gute Leistung und landete auf dem neunten Platz.