26.03.2024
Bobsport

Zweimal Silber zum Abschluss

Am Wochenende fanden die letzten Weltcuprennen der Saison im amerikanischen Lake Placid statt. Zum Saisonabschluss gab es für die Eintrachtler:innen Medaillen zu bejubeln.

Vergangenes Wochenende fanden die letzten Weltcuprennen der Saison im US-Bundesstaat New York statt. In der kleinen Wintersport-Stadt Lake Placid gingen gleich zwei Adlerträger:innen für Deutschland an den Start. Während sich Maureen Zimmer im Monobob auf Rang elf platzierte, erkämpfte sich Joshua Tasche sowohl im Vierer- als auch im Zweierbob zusammen mit seinem Team Silber.

Tasche überzeugt

Anschieber Joshua Tasche nahm im Schlitten von Johannes Lochner Platz und war in Lake Placid gleich doppelt im Einsatz. Zunächst standen am Freitag die Rennen im Zweierbob an. Der Eintrachtler legte zusammen mit Pilot Lochner in beiden Läufen starke Startzeiten hin, die den Grundstein für den zweiten Platz und der damit einhergehenden Silbermedaille legten. Mit einer Gesamtzeit von 1:49,95 Minuten mussten sich die Beiden lediglich Francesco Friedrich knapp geschlagen geben.

Der Start ins Wochenende war also geglückt, nur einen Tag später fanden dann auch die Rennen in der Königsdisziplin Viererbob statt. Auch hier lieferte der Eintrachtler ab und leistete großen Anteil daran, dass Team Lochner die schnellste Startzeit des Teilnehmerfeldes setzte. Am Ende mussten sich der Adlerträger und seine Kollegen erneut lediglich Francesco Friedrich geschlagen geben und sicherten sich das zweite Edelmetall des Wochenendes.

Es ist mega für ihn, die Saison mit so einem Erfolg zu beenden.

Tim Restle, Trainer

„Die Startzeiten von Joshua waren sensationell“, freut sich Trainer Tim Restle über die Leistung des Anschiebers. „Es ist mega für ihn, die Saison mit so einem Erfolg zu beenden und zu einem mehr als versöhnlichen Abschluss zu bringen. Ich denke, er wird mit großer Motivation in die neue Saison gehen und diese Leistung mitnehmen.“

Starker erster Durchgang

Pilotin Maureen Zimmer ging zum ersten Mal in Lake Placid an den Start. Aus diesem Grund war die Adlerträgerin bereits einige Tage im Voraus angereist, um sich die anspruchsvolle Bahn anzueignen. Im ersten Durchgang im Monobob wusste Zimmer dann, ihr Gelerntes unter Beweis zu stellen, setzte vor allem am Start eine schnelle Zeit und landete auf dem neunten Platz. Der zweite Lauf lief nicht ganz nach Plan, wodurch die Eintrachtlerin noch bis auf den elften Rang zurückfiel. Dennoch darf die Pilotin mit der nun abgeschlossenen Saison zufrieden sein, in welcher sich Maureen Zimmer durch starke Leistungen im Europacup einen Startplatz im Weltcup verdienen konnte.